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Sozialcourage

Heute schon an morgen denken

Wie können wir unsere Umwelt erhalten? Ideen und persönliche Tipps liefert die aktuelle Sozialcourage, das Magazin für soziales Handeln .

Das Titelbild der Sozialcourage 2/2010 zeigt ein Mädchen, das auf einer Weltkugel liegt

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Jahr gegen Armut

Zeropoverty - Gemeinsam gegen Armut

Aktuelle Artikel im Caritas-Weblog zum europäischen Jahr gegen Armut:  

 
Weblog

Experten fürs Leben

Alles eine Frage der Perspektive

Alt werden wollen alle – alt sein aber niemand. Der Blick aufs (eigene) Alter bestimmt unser Leben mit.
Wie alt bin ich wirklich?


Lebensqualität im Heim

Pflegeheime werden immer öfter auf ihre Qualität untersucht. Doch die Noten sagen wenig über die Verbraucherfreundlichkeit der Heime .


… und was machen Sie mit Ihrer Oma? Diskutieren Sie mit

 
Mein Plan B

Mein Plan B - Online-Beratung zwischen Schule und Beruf

Beratung zwischen Schule und Beruf

Die Caritas startet eine neue Online-Beratung für junge Leute. Fragen zu Schule, Ausbildung und Beruf stehen dabei im Mittelpunkt.

 
Caritas im Internet
Caritas-Webfamilie

Zukunft der Caritas im Internet

Die Entwicklungen im Internet sind rasant. Die Erwartungen der Nutzer steigen. Wie die Caritas darauf reagiert, lesen Sie im Weblog zur Caritas-Webfamilie . Diskutieren Sie mit!

 
Jahresbericht
caritas 2009

Einblicke in die Arbeit der Bundeszentrale

Das Jahr 2009 war für die Caritas-Zentrale in Freiburg geprägt vom Bundestagswahlkampf und den Entscheidungen des Verfassungsgerichts zu den Hartz-IV-Sätzen für Kinder. Details und weitere Themen lesen Sie im Jahresbericht des Deutschen Caritasverbandes e. V.

 
Video

Sigrid H. lebt am Rand der Gesellschaft - zum Video

Mein Leben am Rand

Sigrid H. lebt mit Schulden und ihrer Behinderung. Schmerzen quälen sie, das Konto ist ständig leer.
Video anschauen

 
Caritas-News
Teilhabeinitiative

Jeder Mensch ein Mittelpunkt

Selbstbestimmte Teilhabe ist ein zentrales Thema der Caritas. Mit der Teilhabeinitiative will der Verband dazu beizutragen, dass alle Menschen gleichberechtigt die Chance haben, ihr eigenes Leben und das einer offenen Bürgergesellschaft mit zu gestalten.
Teilhabeinitiative

 
Berlin, 08. September 2010

Einspareffekte für Strom, Heizung und Wasser höher als erwartet

Stromspar-Check der Caritas entlastet Geldbeutel und Umwelt

Energiesparlampen senken die Stromkosten - (c) Stromspar-Check

Der bundesweit von der Caritas und den Energie- und Klimaschutzagenturen angebotene Stromspar-Check für einkommensschwache Haushalte ist erfolgreicher als gedacht. Bezieher von Arbeitslosengeld II zahlen durchschnittlich 102 Euro weniger für Strom, Heizung und Warmwasser, die Empfänger von Wohngeld sogar 171 Euro pro Jahr. Das ergab eine Studie der Freien Universität Berlin. 33.000 Bezieher von Arbeitslosengeld II, Wohngeld oder Sozialhilfe wurden in eineinhalb Jahren von einem der 1.500 Stromsparhelfer beraten und erhielten kostenlos Hilfsmittel zur Senkung der Energiekosten.
Die Stromsparhelfer sind Langzeitarbeitslose, die eine spezielle Schulung erhalten. Jeder vierte Stromsparhelfer hat im Anschluss an diese Tätigkeit einen Job auf dem regulären Arbeitsmarkt gefunden. Das kombinierte Umwelt- und Sozialprojekt wird auch 2011 weitergeführt.

 
Aktion der Caritas Konstanz

Wer kann sich schon einen Picasso leisten?

In Konstanz verleihen behinderte Künstler ihre Werke

Motiv: Wildes Wasser Künstlerin: Stefanie Koschnik Technik: Acryl auf Leinwand

Wer eine Praxis oder ein Büro auszustatten hat, kennt die Frage: Was kommt an die Wände? Die Caritas Konstanz hat die Alternative zu billigen Postern oder teuren Kunstdrucken entdeckt. Sie vermietet Originale von behinderten Künstlerinnen und Künstlern. Diese treffen sich zwei Mal pro Woche mit einer Kunsttherapeutin in ihrer Werkstatt und bringen ihre Gefühle und Gedanken auf Papier und Leinwand. Künftig hängen ihre Werke beim Tierarzt, der Volksbank und einem Steuerberater in Konstanz – und damit mitten im Leben. Die Einnahmen aus dem Bilderverleih fließen in die Arbeit mit behinderten Menschen und in das Budget der Künstlergruppe.

 
Experten fürs Leben - Caritas-Kampagne 2010

Zwischen Leid, Last und Dankbarkeit

Grenzerfahrungen durch die Pflege von Angehörigen

Gertrud Mäder pflegte ihre Mutter zu Hause (c) privat

Wenn ein Angehöriger pflegebedürftig wird, entscheiden sich viele Familien dafür, die Betreuung zu Hause zu gewährleisten. Was nach einer Selbstverständlichkeit klingt, wird schnell zur enormen Belastung. Gertrud Mäder schildert im Weblog zur aktuellen Caritas-Kampagne ihre Erfahrungen mit der Pflege ihrer Mutter. "Unser Anliegen war, der Persönlichkeit und den Gegebenheiten unserer Mutter gerecht zu werden – auch an ihrem Lebensende. Sie sollte liebevoll und in Geborgenheit aus der Familie gehen können. Doch dieser Anspruch brachte auch mich bald an die Grenze der Belastbarkeit." Dass Gertrud Mäder mit dieser Erfahrung nicht alleine steht, zeigen zahlreiche Kommentare zu ihrem Weblogeintrag.

 
Caritas international

Caritas hilft mehr als 300.000 Flutopfern in Pakistan

Flutkatastrophe in Pakistan

Spenden sichern medizinische Versorgung und Nahrungsmittelhilfe 

Die Lage in den von der Flut betroffenen Regionen Pakistans bleibt weiter äußerst angespannt. Inzwischen zeichnet sich eine extreme Nahrungsmittelknappheit ab. Zur Zeit sind etwa 17 Millionen Menschen auf Hilfe von außen angewiesen. Caritas international leistet Nothilfe für etwa 300.000 Flutopfer. In vier mobilen Ambulanzen behandeln die medizinischen Teams der Caritas Kranke und Verletzte. Medikamente und medizinisches Gerät werden in Absprache mit den örtlichen Behörden vor Ort besorgt.

 
Berlin, 24. August 2010

Caritas lehnt freiwilligen Zivildienst ab

Bewährte Freiwilligendienste ausbauen statt Parallelstrukturen aufbauen

Zivi spielt mit älterer Frau (C) KNA Oppitz

Die Aussetzung des Wehrdienstes bedeutet für die Caritas auch das Ende des Zivildienstes. Caritas-Präsident Peter Neher spricht sich gegen die Pläne von Bundesfamilienministerin Schröder aus, die einen freiwilligen Zivildienst einführen möchte. Er schlägt vor, die seit Jahren bewährten Jugendfreiwilligendienste auszubauen. „Wir brauchen Menschen, die sich aus Eigeninitiative für andere einsetzen und die Zivilgesellschaft mit gestalten wollen“, so Neher. Weil die Nachfrage nach Plätzen im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) das Angebot bei weitem übersteige, sollte hier investiert werden. „Gelder, die durch das Ende des Zivildienstes frei werden, müssen für das bereits gut funktionierende und erfolgreiche FSJ bereit gestellt werden“, macht Neher deutlich, der die kurzfristige Ausweitung auf 60.000 FSJ-Stellen pro Jahr für möglich hält.

 
Kinderarmut

Bis zu 42 Euro mehr pro Monat für Kinder aus armen Familien

Kinderarmut

Caritas berechnet Kinderregelsatz anhand des tatsächlichen Bedarfs

Derzeit läuft eine Debatte über die künftige Höhe von Hartz IV. Auslöser ist ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, das auch die Anpassung der Regelsätze für Kinder angeordnet hat. Nach Berechnungen der Caritas müssten diese monatlich bis zu 42 Euro mehr erhalten. Caritas-Generalsekretär Georg Cremer stellt klar: „Arme Familien brauchen eine bedarfsgerecht ermittelte Geldleistung, über die sie selbstbestimmt verfügen können.“ Gutscheine könnten als Ergänzung die außerschulische Bildung und Befähigung ermöglichen. Die Caritas schlägt dazu die Einführung eines Bildungspasses vor, von dem auch Familien profitieren könnten, die kein Arbeitslosengeld II beziehen.

 
Interview

Mindestlohn in der Pflege darf nicht zur Norm werden 

Pflegealarm

Zum 1. August tritt der Mindestlohn für Pflegehilfskräfte in Kraft. Monatelang hatte eine vom Bundesarbeitsministerium eingesetzte Kommission darum gerungen. Herausgekommen ist ein Kompromiss, der kirchliche und private Anbieter von Pflegediensten, Gewerkschafter und Politiker zufriedenstellen soll. Für Caritas-Präsident Peter Neher zieht der Mindestlohn lediglich eine unterste Grenze ein, "um Dumpinglöhne und ein weiteres Absacken des Lohnniveaus im Pflegebereich aufzuhalten". In einem Interview mit der KNA warnt er gleichzeitig davor, dass damit ein Normlohn definiert wird.

 
Caritas international

Wann stehen die ersten neuen Häuser in Haiti?

Caritas hilft den Erdbebenopfern in Haiti

Caritas international arbeitet am Wiederaufbau nach dem Erdbeben

„Mehr als ein halbes Jahr ist seit dem Erdbeben vergangen – warum ist Haiti immer noch ein Land in Trümmern? Sind nicht genug Spenden da, nicht genug Helfer im Einsatz?“ Solche Fragen bekommt das Team von Caritas international in letzter Zeit öfter gestellt. Niemand erwartet einen Wiederaufbau über Nacht. Doch viele würden gerne schon die ersten neuen Häuser in Port-au-Prince oder Léogâne stehen sehen. Sie fragen: „Kann dort ein Haus nicht in sechs Monaten gebaut werden?“ Theoretisch ja, praktisch wird der Wiederaufbau noch lange dauern.

 
Berlin, 30. Juni 2010

Pflegeausbildung attraktiver gestalten

Altenpflegerin blickt auf einen alten Mann (c) Yuri Arcurs - Fotolia

Neue Grundlagen für die Ausbildung und gemeinsamer Abschluss erforderlich

Aufgrund der demographischen Entwicklung steigt der Bedarf an qualifizierten Pflegekräften in Deutschland. Der kann aus Sicht von Caritas, Diakonie und deren Fachverbände nur befriedigt werden, wenn die Pflege als Beruf auch für junge Menschen attraktiver gestaltet wird. Deshalb unterstützen die beiden Wohlfahrtsverbände das Anliegen der Bundesregierung, die Pflegeausbildung durch ein neues Berufsgesetz zu modernisieren. Sie schlagen vor, eine generalistische Ausbildung der bisher getrennten Ausbildungen für Alten-, Gesundheits- und Krankenpflege zu entwickeln, und dafür einen gemeinsamen Berufsabschluss zu schaffen.

 
Fokuswoche zum Europäischen Jahr gegen Armut

Caritas macht in Berlin die Armutsgrenze sichtbar

Caritas-Präsident kritisiert Sparpaket der Bundesregierung

Armutsaktion der Caritas vor dem Brandenburger Tor (c) DCV / Jacob

Stimmen von der Armutsaktion der Caritas in Berlin.

Mehr als 200 arme Menschen und solche, die sich gegen deren Ausgrenzung wehren, stehen an der roten Linie vor dem Brandenburger Tor Sie teilt den Platz und symbolisiert die Armutsgrenze. Hinter der leben mittlerweile 14 Prozent der Menschen in Deutschland. Gegen diesen Zustand wehren sich Caritas und Nationale Armutskonferenz mit der Aktion in Berlin. Sie setzen sich für eine gerechtere Politik ein.

Caritas-Präsident Peter Neher appelliert an die Bundesregierung, "den Rotstift nicht bei den Gruppen anzulegen, die schon lange keine Reserven mehr haben. Das ist inakzeptabel". Neher schlägt eine gerechtere Gestaltung der Erbschaftssteuer und die Erhöhung des Spitzensteuersatzes vor. 
Die Armutsaktion im Rahmen des Europäischen Jahrs gegen Armut zeigt die vielen Gesichter der Armut. Zur materiellen Not kommt oft die soziale Ausgrenzung. Beides muss ein Ende haben, fordert die Caritas. Ihre Vision lautet "Zeropoverty - Null Armut".

Drei Gesichter der Armut: